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Zwift Plus: lohnt sich das?

Seit 29.10.2026 gibt es bei Zwift einen zweiten Tarif: 29,99 € im Monat oder 299,99 € im Jahr, mit Trainingsplan und gefilmten Strecken. Hier steht, was du für die 100 € mehr im Jahr bekommst, was noch fehlt und was es sonst gibt. Wir bauen selbst eine Indoor-App und haben Zwift Plus nicht selbst getestet; die Fakten stammen von Zwift und den unten verlinkten Tests.

Was Zwift Plus kostet

29,99 €pro Monat
299,99 €pro Jahr
+100 €im Jahr gegenüber Zwift
21Videostrecken, 385 km

Zwift selbst bleibt bei 19,99 € im Monat oder 199,99 € im Jahr. Neukunden testen beim Monatsabo 14 Tage alle Plus-Funktionen; beim Jahresabo gibt es keine Probezeit, aber 30 Tage Geld zurück. Ein Wechsel zu Plus gilt sofort und wird anteilig berechnet, zurück zu Zwift geht es erst zur nächsten Verlängerung.

Wer schon bei Zwift ist und direkt dort zahlt, kann sich bis 13.11.2026 ein Einführungsangebot sichern: Monatszahler bekommen den nächsten Monat Plus zum bisherigen Preis, Jahreszahler zahlen den Rest ihres Jahres anteilig und bekommen 10 % auf das Folgejahr. Über den Apple App Store gilt das Angebot nicht.

Zwift Video: gefilmte Strecken mit Grenzen

Zum Start gibt es 21 gefilmte Strecken aus sechs Ländern: Französische Alpen, Mallorca, Teneriffa, Westkap, Lofoten, Utah, Colorado und die schottischen Highlands. PowerUps, Segment-Bestenlisten, Drops und XP funktionieren dort wie gewohnt, und du kannst jedes Workout auf jeder Strecke fahren. Ab Jahresbeginn sollen regelmäßig neue Strecken kommen.

  • Keine Gruppenfahrten, Rennen, Meetups oder RoboPacer; Events sollen in den kommenden Monaten folgen.
  • WLAN oder Kabel nötig, empfohlen mindestens 50 Mbit/s, dazu 3 GB Speicher auf dem Gerät.
  • Wie bei allen Video-Apps nur vorwärts: feste Kamera, kein Wenden.
  • Eigene Strecken gehen auch hier nicht.

Zwift Coach: Plan, der sich anpasst

Du nennst Ziel, Zeit und Erfahrung, Zwift baut daraus einen Plan über 4, 8 oder 12 Wochen oder bis zu einem Event in höchstens sechs Monaten. Er mischt Workouts mit Strecken, RoboPacern und Events und passt sich an, wenn du etwas auslässt. Den Plan verwaltest du in der Companion-App, und Zwift Coach gilt nur fürs Radfahren.

Für wen es sich lohnt

Ja, wenn du Zwift ohnehin jeden Winter bezahlst, dort bleiben willst und den Plan wirklich nutzt: Dann sind 10 € im Monat überschaubar, und du musst keine zweite App einrichten. Zum Ausprobieren reicht die Probezeit oder das Einführungsangebot.

Eher nein, wenn dich vor allem die Videos reizen: Rouvy hat laut Cyclists Hub über 1.500 gefilmte Strecken und kostet 10 € im Monat weniger. Rouvy gehört seit 2026 ebenfalls zu Zwift, läuft aber als eigenes Abo. Auch wenn du vor allem einen Trainingsplan suchst, gibt es günstigere Wege, siehe Tabelle.

Nein, wenn du deine eigenen Strecken fahren willst: Das kann weder Zwift noch Zwift Plus.

Alternativen zu Zwift Plus und Zwift Video

AppPro MonatEchte StreckenTrainingsplan
Zwift Plus29,99 €21 VideostreckenZwift Coach
Rouvy19,99 €Über 1.500 Videostrecken mit AvatarenWorkout-Vorschläge
TrainerRoad21,99 $KeineAnpassend
Wahoo SYSTM17,99 $Videos ohne AvatarePersönliche Pläne
FulGazA$ 21,99Videos ohne AvatareBegrenzt
Kinomapab 11,99 $Videos der CommunityPläne
MyWhoosh0 €Keine, virtuelle WeltenFeste Pläne
rampida0 € in der Beta, danach 50 km gratis oder 4,99 €über 140 Strecken und jede eigene GPX in 3D, kein VideoCoach bis zum Zielanstieg, noch jung

Stand 1. November 2026. Trainingspläne, TrainerRoad, Wahoo SYSTM und Rouvys Streckenzahl laut Cyclists Hub, sonst laut Anbieter. Preise können sich ändern.

Dieselben Berge ohne Abo

Mehrere Berge aus Zwift Video gibt es bei rampida als 3D-Strecke mit Bestenliste, aus echten Höhendaten statt aus Filmaufnahmen: Col du Galibier (Lautaret), Cime de la Bonette, Sa Calobra. Dafür siehst du dort kein echtes Video, das ist der ehrliche Unterschied. Und wenn deine Strecke niemand gefilmt hat: Lade sie als GPX aus Komoot oder Strava, sie wird zur 3D-Fahrt. iPhone und iPad gehen bei uns nicht, dort fehlt Web Bluetooth.

Was kostet dich dein Winter?

AppGünstigster WegKosten

Monatsabo nur für die Wintermonate oder Jahresabo, was günstiger ist. rampida mit Pro-Preis nach der Beta (bis 31.03.2027 kostenlos; 50 km im Monat bleiben gratis). Preise in der Währung des Anbieters, Stand November 2026.

Quellen

Zwift Newsroom · Zwift Plus FAQ · Einführungsangebot · Zwift · Cyclists Hub · DC Rainmaker. Zwift ist eine Marke von Zwift, Inc.; rampida ist ein unabhängiges Angebot.

Häufige Fragen

Was kostet Zwift Plus?

29,99 € im Monat oder 299,99 € im Jahr, in den USA 29,99 $ bzw. 299,99 $, in Großbritannien 26,99 £ bzw. 269,99 £. Das sind 10 € im Monat oder 100 € im Jahr mehr als Zwift.

Was ist der Unterschied zwischen Zwift und Zwift Plus?

Zwift Plus enthält alles aus Zwift und dazu zwei Dinge: Zwift Coach (Trainingsplan, der sich anpasst) und Zwift Video (gefilmte Strecken). Beides gibt es nur fürs Radfahren. Wer nicht wechselt, behält Zwift zum selben Preis.

Kann man Zwift Plus kostenlos testen?

Neukunden bekommen beim Monatsabo 14 Tage Probezeit mit allen Plus-Funktionen, das Jahresabo hat stattdessen 30 Tage Geld zurück. Bestehende Mitglieder, die direkt bei Zwift zahlen, können sich bis 13.11.2026 ein Einführungsangebot sichern.

Kann man bei Zwift Video in der Gruppe fahren?

Noch nicht. Laut Zwift gehen dort nur freie Fahrten und Workouts, keine Gruppenfahrten, Rennen, Meetups oder RoboPacer. Organisierte Events sollen in den kommenden Monaten folgen.

Gibt es eine Alternative zu Zwift Video?

Für gefilmte Strecken: Rouvy, FulGaz und Kinomap, alle günstiger als Zwift Plus. Für eigene Strecken in 3D statt Video: rampida, im Browser und in der Beta kostenlos.

Probier es selbst

rampida läuft im Browser: Link öffnen, Trainer koppeln, losfahren. In der Beta bis 31.03.2027 kostenlos und unbegrenzt.